Kurz vor den Sommerferien war es wieder soweit und die Kinder durften in ihrer Kirche in Frechen übernachten.
Bei bestem Wetter konnten wir uns gemeinsam begrüßen und in ein aufregendes Abenteuer starten. Das Schwungtuch kam wieder zum Einsatz und mancher Ball flog herunter. Jeder flitzte unter das Tuch, wechselte den Platz, bevor das Tuch wieder herunterwehte. Bevor es Abendessen gab, spielten alle gemeinsam. Der Fußball durfte da natürlich nicht fehlen.
Nach dem Abendessen konnten wir uns mit Klangschalen vertraut machen und dabei entspannen. Wir durften Klänge fühlen, sogar in eine große Klangschale steigen und den Klang in unserem Körper aufsteigen spüren. Wir konnten uns gegenseitig schöne Klänge schenken und beim Hören überlegen, welche Farben, Jahreszeiten und Gefühle wir mit dem Klang verbinden. Wir stellten fest, dass jeder Klang anders empfindet. Das macht uns alle so einzigartig.
Nach der Entspannung startete eine aufregende Abenteuerreise durch das Land der Drachen und Schlösser. Die Kinder befanden sich nun im Land der Drachen. Sie begegnetem einem Steindrachen, der seinen Schatz suchte. Dieser befand sich in einer Burg, um die eine Hexe eine magische Barriere gezaubert hatte. Um den Bann zu brechen, musste ein mächtiger Zauberspruch gefunden werden. Der Drache bat die Kinder um Hilfe. Gemeinsam suchten sie die fünf Teile des Zauberspruches. Dabei mussten sie das Vertrauen des Steindrachen gewinnen. Beim Wasserdrachen galt es eine unzerstörbare Pyramide zum Einsturz zu bringen und der Erddrache brauchte den Beweis, dass die Kinder mit dem Element Erde umgehen können. Beim Feuerdrachen mussten die Kinder in einem Kreis Feuerbällen ausweichen und der Eisdrache forderte von den Kindern, dass sie ihm seine fünf Diamanten aus dem Eis befreien. Da die Kinder alle Prüfungen erfolgreich bestanden, erhielten sie die fehlenden Teile des Zauberspruches und konnten die Hexe besiegen. Der Steindrache erhielt seinen Schatz zurück – ein Drachenei, aus dem ein kleiner Drache schlüpfte.
Nach diesem Abenteuer haben wir vor dem Altar unser Lager aufgeschlagen. Einige Kinder wollten schlafen gehen. Als sie aber hörten, dass es Lagerfeuer und Stockbrot gibt, war die Müdigkeit wie weggeblasen. Gemeinsam erlebten wir noch viele schöne Momente beim Lagerfeuer. Kurz vor Mitternacht lagen wir alle in unseren Schlafsäcken. Leise Gespräche waren an der einen oder anderen Stelle noch zu hören. Andere Kinder waren sofort eingeschlafen.
Entspannt starteten wir in den Samstagmorgen. Die Kinder halfen bei den Frühstücksvorbereitungen, spielten Fußball und die Eltern kamen dann zum Frühstück mit dazu. Am späten Vormittag verabschiedeten uns mit vielen neuen Eindrücken.
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