Kirche "Alt St. Ulrich" in Buschbell gewährt Asyl...
"Alt St. Ulrich" – so wird die Bezeichnung der Gemeinde Frechen für die Dauer von ca. einem halben Jahr lauten.
Alt St.Ulrich so lautet die Bezeichnung des Begegnungszentrums der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen Buschbell, das derzeit überwiegend zu konzertanten Zwecken, sowie für Kunstausstellung und Kulturveranstaltungen genutzt wird.
Der zuständige Sachbearbeiter der Stiftung erteilte - nach Rücksprache mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde vor Ort -zwischenzeitlich gegenüber dem Gemeindevorsteher die Zustimmung zur Nutzung der Örtlichkeit, während der Umbauphase des Kirchengebäudes der neuapostolischen Gemeinde Frechen in der Gisbertstr., der für die 2. Jahreshälfte 2012 angesetzt ist.
Auch der Bezirksvorsteher des Bezirkes Köln-West signalisierte vorab bereits seine Zustimmung zu den Plänen.
Die Gemeinde darf sich auf eine Kombination aus historischer Kirche und modernen Nebenräumen freuen, die sich für die gottesdienstliche Nutzung in gewohntem Stil geradezu anbietet. Die Unterrichte können weiterhin parallel zum Gottesdienst in separaten Räumlichkeiten stattfinden. Auch das beliebte "Café Frechen" wird weiter angeboten werden können.
Bei einem ersten Ortstermin zeigte sich der Gemeindevorsteher beeindruckt von den Räumlichkeiten und Möglichkeiten sowohl für die gottesdienstliche wie auch für die musikalische Gestaltung.
Die besondere Atmosphäre des denkmalgeschützten Kirchengebäudes (Baujahr 1741), die in Ihrer Geschichte bereits regelmäßig Messen der Katholischen Kirche – wie auch Gottesdiensten der evangelischen Gemeinde einen würdigen Rahmen bot und zu besonderen Anlässen auch noch bietet, wird unseren Gottesdiensten die notwendige Heiligkeit zu teil werden lassen.
So beeindrucken insbesondere die 7 Georg-Meistermann-Fenster (einem der renommiertesten Glasmaler des 20. Jahrhunderts) durch ihre Bildhaftigkeit und Farbintensivität und tauchen den sakralen Raum in ein besonderes Licht.
Pünktlich zum Umzug werden seitens der Stiftung noch die alten Kirchenbänke gegen eine moderne Bestuhlung ausgetauscht, wodurch sich die Sitzplatzanzahl von 120 auf 184 Plätze erhöht und der Sitzkomfort für die Besucher angenehmer wird.
Ein konkreter Umzugstermin kann zur Zeit noch nicht benannt werden, wir werden jedoch zeitnah hierüber berichten, sobald die Bauplanung abgeschlossen ist...
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