Frechener Kinder tauchen ein in die Welt der Bibel
Am Samstag, 3.9.2011 trafen wir Kinder uns mit unseren Lehrkräften und Begleitern an unserer Kirche in Frechen. Die Sonne lachte, als wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg zur Arche Noah nach Köln machten.
Beeindruckende Ausmaße
Schon von außen war die Arche ein toller Anblick, ein paar Giraffen guckten schon aus dem Fenster, als ob sie auf uns gewartet hätten. Drinnen hatten wir die Möglichkeit einige biblische Geschichten mit Hilfe eines Quiz zu erkunden. Von Adam und Eva bis hin zum neuen Testament.
Wir hatten sehr viel Spaß. Hier einige Eindrücke. Und schaut am besten die Bilder dazu an, die Erklären so manche Äußerung.
Verschiedene Eindrücke der Teilnehmer
Kinder und Erwachsene waren von den aufgestellten Stofftieren begeistert, vor allem Desiree und Jenny wollte am liebsten einige Plüschtiere mitnehmen, sie trauern immer noch einem Stoffmeerschweinchen nach, das sie dort zurücklassen mussten. Dafür brachte sie den Kindern aber etwas bei. Eine Frage beim Bibelquiz lautete: Wer brachte wen um? a) Kain Abel oder b)Abel Kain Daraufhin Jenny (sie merkt sich das so): Kain schlug seinen Bruder Abel mit der Gabel auf den Schnabel...
Joel(5): Mir gefiel am besten die ganze Arche und der Raum mit den Spiegeln. (Phillip gefiel der übrigens genauso gut. Die beiden hatten herausgefunden, dass man sich hinter den Türen der Spiegel verstecken konnte und kaum kam einer von den „Großen“ vorbei, schwups die Tür auf und „Buh“. Die Gesichter der Erschrockenen wären sicherlich auch ein Foto wert gewesen und sorgten für allgemeine Erheiterung.
Ben(10): Das Beste am Quiz war die Belohnung, es gab Lollis. Außerdem fand ich es toll, dass man gegen Goliath kämpfen konnte. Man hat an einem Seil gezogen und ihn damit umgehauen. An einer Station war ein Mann aufgestellt, der saß und ein anderer lag auf einer Couch, ich dachte das wäre eine Therapiestunde, aber ich weiß immer noch nicht, welche biblische Geschichte das sein sollte.
Anna(12): Ben, Lukas und ich waren zusammen mit Gerhard in einer Gruppe. Mir gefiel es, dass wir nicht nur alles angucken durften, sondern auch ein Quiz dazu machen konnten. Leider waren die Fragen zu leicht, es hätte mir noch mehr Spaß gemacht, wenn sie schwieriger gewesen wären. Besonders beeindruckend fand ich das Schlafzimmer von König Salomo. Das goldene Bett und der goldene Schrank waren genau mein Geschmack. Auch der Raum mit dem Herzspiegel war wunderschön, wie eine Phantasiewelt. Wenn man sich dort im Spiegel anschaute, sah man sich selber mit einem Wurzelkreuz im Hintergrund. Außerdem fand ich viele nette Details toll, wie z.B. der Roller auf dem Noah dargestellt wurde. (Übrigens waren sich hier die Kinder aus der Sonntagsschulgruppe einig, den Roller hatte Noah weil er es immer so eilig hatte und nicht etwa, weil das Schiff so groß war.)
Lukas(11): Das große rote Sofa war klasse und super gemütlich. Die Eisbären waren kuschelig und am besten fand ich, dass man dort seinen Auslauf hatte.(kleine Anmerkung: Lukas meistgebrauchter Satz lautete alle paar Minuten, wenn er an den anderen Gruppen vorbeilief: „ Hat jemand meine Gruppe gesehen?“ Ben folgte meist ein paar Minuten später mit der gleichen Frage.)
Alina(6):Mir hat die Bahnfahrt sehr viel Spaß gemacht und nachher unser Imbiss, dabei konnten wir auf den Rhein gucken. (hier hatte auch Samuel seinen Spaß, dem gefielen nämlich die Schiffe besonders gut und Florian schaute mit großem Interesse dem Straßenverkehr zu. Finja, die auf der Heimfahrt sofort einschlief, hatte übrigens genau wie Ben ihren Spaß beim Goliath umhauen.) Ich fand den Raum toll, in dem ein Film gezeigt wurde, da saß ich auf der Empore und auf dem großen roten Sofa habe ich mich wie eine Königin gefühlt. Der Herzspiegelsaal sah aus wie eine Elfenwelt.
Elena(8):Am Ende habe ich in einem Bottich mit Mais gebadet, das hat Spaß gemacht. Das große rote Sofa war Klasse und im Filmraum gab es einen kleinen Dachboden, da bin ich reingeklettert und habe mich auf ein Schaffell gelegt, das war sehr entspannend. Am liebsten hätte ich das mitgenommen. Besonders toll fand ich aber die Geschichte von Moses. Das Wasser war mit so blauen Kristallen dargestellt, darin lag das Körbchen mit dem Baby. Die blauen Kristalle sahen so toll aus. Auf der einen Seite sah man die Hände der Mutter, die ihr Kind ins Wasser schob und auf der anderen Seite die Hände der Tochter des Pharaos, die es herausziehen will.
Phillip(9): Der Stuhl, der aussah wie ein Löwe mit Engelsflügeln war super. Aber die alten Schulbänke waren nicht so toll, da habe ich mich nur fürs Foto drauf gesetzt.
Katja fand übrigens die großen Giraffen toll, die das Größenverhältnis zwischen Tieren und Menschen in der Arche verdeutlichen sollten.
Sibylla war besonders beeindruckt von solchen Details, wie z.B. die Beine der Grillen, die als Fiedel dargestellt waren oder die Füße der Fliegen, das waren Bürsten, oder dass die Gesetzestafeln mit Füßen dargestellt wurden. Dazu gab es eine Frage im Quiz, warum das so sei, mit den möglichen Antworten a) weil sie beim Volkswandertag mitmachen wollten b) weil sie immer hinter Moses und den Menschen herlaufen um zu sagen, was wir nicht machen sollen( schöner Gedanke, toll dargestellt) c) weil sie auch mal alleine unterwegs sein wollten ohne Moses.
Abschließend noch der Ausspruch von Gerhard, der alles zusammenfassend auf die Frage, was ihm am besten gefiel, antwortete: In der Gemeinschaft mit Kindern biblisches Erleben sehen, lesen spielen und fühlen.
Dirk meint zu der Ausstellung:
Die plastische detailgetreue Darstellung der biblischen Szenen in wenigen Bildern konnte überzeugen – Besonders die kleinen humorvollen „Ergänzungen“ zur biblischen Geschichte sind hier erwähnenswert. So erfuhren wir, dass Noah mit dem Roller durch die Arche flitzte, dass die Frau von Noah rote Pumps getragen hat, und dass auch ein Eisbär und Dinosaurier zu den Passagieren an Bord zählten. Unmengen von riesigen Plüschtieren vermittelten einen kleinen Eindruck des Lebens auf der Arche, die übrigens trotz Ihres auf 1:2 verkleinerten Maßstab riesig groß wirkte.
FAZIT: Ein gelungener und lehrreicher und trotzdem kurzweiliger Ausflug der Frechener Kinder. Wir können den Besuch dieses besonderen "Museums" jedem Bibelinteressierten nur empfehlen, solange die Arche noch im Kölner Rheinauhafen liegt.
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