Da der 4. Advent in diesem Jahr auf den Heiligen Abend fiel, war -gefühlt- der Weihnachtsgottesdienst am Montag, den 25. Dezember 2023 gleichzeitig der 4, Adventsgottesdienst.
Anlässlich des Weihnachtsgottesdienstes kamen die Gottesdienstbesucher zur Freude vieler zum Genuss eines vom Männerchor vorgetragenen Musikstückes, ehe Priester Sottek den Gottesdienst inhaltlich mit einer Geschichte vorbereitete, welche den Zuhörern die Erlösungswirkung Jesu Christi veranschaulichte und welche Bedeutung damit die Geburt Jesu für uns Menschen hat.
Gemeindevorsteher Priester Eger leitete den Gottesdienst, in dessen Hauptpredigt er den Gottesdienstteilnehmer in die Zeit von Jesu Geburt mitnahm. So wurde Jesus in Bethlehem, der Stadt Davids geboren. David selbst war zunächst ein Hirte und nun sind es ausgerechnet Hirten, die in der damaligen Zeit ein ähnliches soziales Ansehen hatten wie Zöllner, welche im Bibelwort des Weihnachtsgottesdienstes: Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. (Lukas 2, 10-11), die Frohe Botschaft erfahren.
Der Vorsteher verwies auf das Friedenslicht aus Bethlehem, welches auf dem Altar stand, so steht das diesjährige Weihnachtsfest ganz im Licht des Mottos „Frieden suchen“. Weihnachten ist "aufbrechen" und wie die Hirten aufgebrochen sind, als sie die Frohe Botschaft hörten, so müssen auch wir heute stetig aufbrechen und auf unseren Heiland zugehen. Genauso müssen wir uns aufmachen, Frieden suchen und wie das Licht aus Bethlehem weitertragen.
Ergänzend diente Priester Sottek mit und wies die Gottesdienstteilnehmer darauf hin, weshalb man das Weihnachtsfest möglicherweise nicht mehr so begehe, wie man es einst tat. So kann unser Weihnachtsempfinden ein anderes sein, wenn wir nicht ins Licht schauen, und gab den Gottesdienstteilnehmer mit auf den Weg, dass wir nicht in die Finsternis, sondern ins Licht schauen sollen. Mit Jesus Christus ist dieses Licht auf die Erde gekommen.
Vorbereitend auf das Heilige Abendmahl erklärte der Vorsteher, dass mit Weihnachten eine grandiose Geschichte begann, die bis heute andauert. Das Heilige Abendmahl ermöglicht es uns, diese Geschichte weiter fortzusetzen. So können wir Jesus in uns aufnehmen, wir nehmen Anteil an der Erlösung und er gibt uns die Kraft, das Licht weiterzugeben.
Nach dem Gottesdienst erhielten alle Anwesenden einen kleinen gebastelten Engel, der als Erinnerung an den kleinen Engel in der eingangs vorgetragenen Geschichte dienen sollte.
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