Eine große Festgemeinde, die sich aus den Mitgliedern der Gemeinde Frechen und diversen jungen Familien aus dem Bereich Köln/Düsseldorf zusammensetzte, wartete auf einen segensreichen Gottesdienst mit Apostel Franz-Wilhelm Otten.
Unter besonderem Gepräge stand dieser Festgottesdienst durch die lebendige musikalische Gestaltung mit dem Kinderchor Köln-Düsseldorf und dem Gemeindechor. So erklang bereits vor dem Gottesdienst die Aussage „Lacht und singt: Gott ist mitten unter uns!“ eine freudige Feststellung der Gegenwart Gottes.
Apostel Otten diente mit einem Wort aus dem 119. Psalm: „Deine Gnade soll mein Trost sein, wie du deinem Knecht zugesagt hast.“ (Psalm 119,76). Zunächst ging er jedoch auf den Musikbeitrag des Gemeindechores ein, welcher die Bitte „Verleih uns Frieden“, musikalisch umgesetzt durch Felix Mendelssohn Bartholdy, aufgriff, um der Festgemeinde zuzusprechen: „Der Friede Gottes sei mit euch!“.
Apostel Otten begrüßte im Besonderen den Kinderchor und erklärte, was für eine Gabe er sei. So seien Gaben ein Geschenk Gottes, das man auch weitergeben könne. So würden beispielsweise die Kinder im Kinderchor ihre Gabe des Gesangs einsetzen, um der Gemeinde eine Freude zu machen. Wenn jeder seine Gabe einsetze, sei das ein großer Reichtum, so werde Gemeinde gebaut.
Bezugnehmend auf das Bibelwort zeigte Apostel Otten wie Gott durch die gesamte Heilsgeschichte hinweg tröstet: Jesus sei als Trost Israels bezeichnet worden. Der Heilige Geist sei als Tröster geschickt worden. So spende Gott auch heute noch Trost durch seinen Beistand und die Zusage: „Ich kenne dich!“.
Ein besonderer Trost sei, so der Apostel, die Gnade Gottes. Die müsse besonders wertgeschätzt werden. Es gäbe verschiedene Ausprägungen göttlicher Gnade, welche Gott uns zuteilwerden lasse:
- irdische Gnaden
- die Gnade der Erwählung
- die Gnade des ewigen Lebens
- die Gnade der Vergebung
- die Gnade, Jesus Christus haben zu dürfen
Als besonderer Gast durfte auch Bezirksvorsteher Dominik Götte aus dem Bezirk Düsseldorf begrüßt werden, welchen der Apostel um einen Predigtbeitrag bat. In seinem Dienen erklärte er, dass man die Anfangsbuchstaben des Wortes „Gnade“ zur Aussage „Gottes Nähe auf dieser Erde“ formen könne. Er hob hervor, dass Gnade im Besonderen die Zuwendung Gottes sei. In seiner Gnade sei Gott uns besonders nah.
Vorbereitend auf die Sündenvergebung erzählte der Kinderchor musikalisch die Geschichte vom verlorenen Sohn und zeugte so besonders von der Möglichkeit der Vergebung und Reue.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahl versammelten sich Eltern mit ihren Kindern vor dem Altar. Fünf Kinder sollten die Gabe des Heiligen Geistes im Sakrament der Heiligen Versiegelung durch den Apostel erhalten. Dieses Sakrament einleitend sang der Kinderchor das Lied „Volltreffer“, welches den Kindern vermittelte, dass sie genau so von Gott gewollt seien, wie sie sind und sein werden.
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls wurde Priester Haack krankheitsbedingt von seinen Aufgaben als aktiver Priester entbunden und in den Ruhestand versetzt. Im Anschluss an den Gottesdienst sprach ihm der Vorsteher stellvertretend für die gesamte Gemeinde einen großen Dank aus, so hatte dieser 43 Jahre im ordinierten Priesteramt im "Dienst des Herrn" gestanden und viele Jahrzehnte junge Seelen als Konfirmandenlehrer auf das selbstbestimmte Glaubensleben vorbereitet.
Als eindrucksvollen Abschluss des Gottesdienstes sangen Teile des Gemeindechors gemeinsam mit dem Kinderchor den sogenannten „Song of Peace“ und baten eindrucksvoll um Frieden in dieser Welt.
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